Über das Objekt: Christine Wagners hohe schlanke Steinzeug Vase mit Längsrillenstruktur ist knapp 40 cm hoch und jeweils 10,5 cm tief und breit. Der Grundriss der gebauten Vase gibt die klare Form vor. Die großen gestalteten Platten sind mit weißen Engoben aus Kreide und Kaolin überzogen und scheinen zu atmen. Reduziert auf das Wesentliche überzeugen die Steinzeug Gefäße von Christine Wagner durch ihre pure Schönheit.
Herstellungsverfahren: Die Oberflächen von Christine Wagners von Hand gebauten Steinzeug Vasen weisen Rillen-, Linien-, oder Stempelstrukturen aus und folgen geradlinigen Mustern. Gebaut aus selbst gemischtem, grobkörnigem Ton aus dem Westerwald tritt die körnige Struktur oder das Stempelmuster durch das Auftragen weißer Engoben aus Kreide und Kaolin auf die trockenen Oberflächen stärker hervor. Dies erzeugt eine vielschichtige Oberflächenwirkung. Der dünne Auftrag von Kaolin mit dem Pinsel ermöglicht einen lasurartigen Effekt, wie bei einer gekalkten Lehmwand. Wesentlich für das Aussehen der Vasen und Objekte ist der Brand im Gasofen bei reduzierender Flamme. Durch den Sauerstoffentzug im Reduktionsbrand bei 1280 Grad erzielt Christine ein Farbspektrum des gebrannten Tons von hellem Grau bis Beige oder dunkleren Brautönen, je nach Tonmischung.











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